⥠ieMission
Warum es ieShop gibt
Eine persönliche ErklÀrung. Kein Strategiepapier. Kein Marketing-Geschwurbel.
Wenn du diese Seite liest, weil dich der Name ieMission neugierig gemacht hat â willkommen. Ich erklĂ€re hier, warum es ieShop ĂŒberhaupt gibt, und was die Idee dahinter ist. Wenn dir das zu lang wird, ĂŒberspring die Geschichten und lies nur die Zwischentitel. Es ist beides gemeint.
Der Anfang
Wie das angefangen hat
Vor sehr langer Zeit musste ich â oder vielleicht besser: durfte ich â ein unschönes Ereignis aus nĂ€chster NĂ€he miterleben. Es wurde in den Medien gross aufgebauscht, politisch verwertet, und dabei vollkommen anders dargestellt, als ich es vor Ort tatsĂ€chlich erlebt hatte.
Das hat mir die Augen geöffnet. Ich musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass die grossen, angeblich vertrauenswĂŒrdigen Medien dieses Vertrauen nicht verdient hatten. Was als Berichterstattung verkauft wurde, war in Wirklichkeit gefĂ€rbt, gefiltert, zugespitzt â ohne dass jemand die Beteiligten gefragt hĂ€tte, wie es wirklich war.
Das war der Anfang. Von da an habe ich angefangen, Medien, Politik und auch das Gesundheitssystem kritischer zu betrachten. Mit einem unangenehmen, aber unvermeidlichen Ergebnis: Ich habe meinen Glauben in diese Institutionen vollends verloren.
Der Vorteil daran â wenn man von einem Vorteil sprechen kann â ist, dass meine Augen offen wurden. Ich lernte mit der Zeit, Unwahrheiten und propagandistische Selbstzwecke schneller und treffsicherer zu erkennen. Und ich begann zu suchen: nach Alternativen, nach seriöseren Quellen, nach Wegen, die nicht von denselben Strukturen abhĂ€ngig sind.
Ende 2016 stiess ich zufĂ€llig auf das White Paper zum Infinity-Economics-System, das damals gerade in Vorbereitung war. Beim Lesen erkannte ich: Hier ist eines der besten Werkzeuge, das ich bisher gesehen habe. Ein Werkzeug, das das eigentliche GrundĂŒbel angeht â die vollstĂ€ndige AbhĂ€ngigkeit vom weltweit kontrollierten und manipulierten Geldsystem. Und gleichzeitig die Notwendigkeit löst, ohne Middleman sicher zu wirtschaften, auch ĂŒber LĂ€ndergrenzen hinweg.
Infinity-Economics löste beide Probleme auf einmal. Ăber diesen Weg bin ich ĂŒberhaupt erst auf Blockchain als Konzept und auf Bitcoin aufmerksam geworden.
Die Erkenntnis
Was ich damals zu verstehen begann
Was ich seither verstehe, lĂ€sst sich rĂŒckblickend einfach zusammenfassen: Vieles, was uns als selbstverstĂ€ndlich verkauft wird, ist es nicht. Geld zum Beispiel.
Wir wachsen in einem System auf, in dem Geld wie Wasser aus dem Hahn erscheint â immer da, vom Staat ausgegeben, von Banken verwaltet, von Notenbanken gesteuert. Niemand stellt sich die Frage, woher es eigentlich kommt. Erst wenn man genauer hinschaut, merkt man: Es kommt aus dem Nichts. Es wird buchstĂ€blich erfunden â per Knopfdruck, per Kreditvergabe, per politischer Entscheidung. Und wenn zu viel davon erfunden wird, verliert das, was du auf deinem Sparkonto hast, an Wert. Still, leise, ohne dass dich jemand fragt.
Das ist kein Verschwörungsdenken. Das ist Geldpolitik. Sie ist offen einsehbar, und sie ist seit Jahrzehnten so.
Die Frage ist: Muss das so sein?
Das Werkzeug
Was native Blockchain fĂŒr mich bedeutet
Vor einigen Jahren bin ich auf eine Technologie gestossen, die diese Frage anders beantwortet: native Blockchain.
Der Begriff ist nicht weit verbreitet, deshalb erklĂ€re ich ihn kurz. Eine Blockchain ist eine Datenbank, die nicht auf einem einzigen Server liegt, sondern verteilt auf vielen Computern weltweit. Niemand allein kann sie verĂ€ndern. Was einmal eingetragen ist, bleibt â nachvollziehbar, transparent, fĂ€lschungssicher.
Native Blockchain ist mehr als das. Sie ist von Anfang an, von ihrer eigenen Substanz her, als unabhÀngige Geldordnung gedacht. Sie braucht keinen Staat, keine Zentralbank, keine MittelsmÀnner. Sie ist nicht ein Token auf einer anderen Plattform, nicht eine App auf einem fremden Betriebssystem. Sie ist ein eigenes Fundament.
Die zwei Beispiele, die ich kenne und die diese Bezeichnung wirklich verdienen, sind Bitcoin und Infinity-Economics.
Bitcoin ist bekannter. Es ist die erste native Blockchain ĂŒberhaupt, entstanden 2009. Es zeigt seit ĂŒber fĂŒnfzehn Jahren, dass ein dezentrales Geldsystem funktionieren kann â ohne Zentralinstanz, ohne Inflation per Knopfdruck, ohne dass irgendjemand willkĂŒrlich Regeln Ă€ndern kann.
Infinity-Economics ist weniger bekannt, aber fĂŒr mich nicht weniger bedeutend. Drei Eigenschaften machen es fĂŒr mich zu einem der spannendsten Projekte ĂŒberhaupt:
01
Die native Blockchain
Infinity-Economics ist von Grund auf als unabhĂ€ngiges Geldsystem konzipiert. Es ist nicht ein Token auf einer fremden Plattform, nicht eine App auf einem anderen Betriebssystem. Es steht auf eigenen Beinen. Wer tiefer einsteigen will, findet eine ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung in meinem Blockchain-Glossar auf ieCommunity.
02
Die unabhÀngige DAO-Organisation
Die Weiterentwicklung des Systems wird nicht von einer Firma, einer Stiftung oder einer kleinen Gruppe von GrĂŒndern gesteuert, sondern von der Gemeinschaft selbst. Entscheidungen werden dezentral getroffen, transparent dokumentiert. Niemand kann allein bestimmen, wohin sich das System bewegt. Das ist gelebte Dezentralisierung, nicht nur Marketing.
03
Die fest eingebauten Werkzeuge
Infinity-Economics bietet exakt dieselben Grundeigenschaften wie Bitcoin â DezentralitĂ€t, Knappheit, FĂ€lschungssicherheit â und darĂŒber hinaus eine ganze Reihe von Features, die in der Blockchain selbst verskriptet sind. Ein Voting-System, intern wie extern nutzbar. AT-Smart-Contracts, vergleichbar mit Ethereum. Und unzĂ€hlige weitere Werkzeuge, um ein Unternehmen sicher und vertrauenswĂŒrdig auf dezentraler Basis zu betreiben.
FĂŒr mich ist Infinity-Economics damit die logische Weiterentwicklung dessen, was Bitcoin angefangen hat. Bitcoin hat den Beweis geliefert, dass dezentrales Geld funktioniert. Infinity-Economics zeigt, was möglich wird, wenn man auf diesem Fundament eine ganze Wirtschaft aufbaut.
Der Schritt in den Alltag
Warum daraus ein Shop wurde
Es gibt viele Menschen, die diese Werkzeuge verstehen oder verstehen wollen. Es gibt viele, die BĂŒcher schreiben, VortrĂ€ge halten, Produkte entwickeln, die in dieselbe Richtung gehen â nicht nur zu Blockchain, sondern auch zu Gesundheit, Bildung, ErnĂ€hrung, SouverĂ€nitĂ€t. Menschen, die sich nicht mehr von Systemen abhĂ€ngig machen wollen, die offensichtlich nicht fĂŒr sie gemacht sind.
Was diese Menschen oft gemeinsam haben: Sie haben keine grosse Plattform. Ihre BĂŒcher landen nicht in den Buchhandlungen am Bahnhof. Ihre Produkte werden bei Amazon nach unten gerankt, weil sie keine SEO-Abteilung haben. Ihre Stimmen gehen unter, weil die Algorithmen anderes vorziehen.
ieShop ist meine Antwort darauf. Ein Ort, an dem solche BĂŒcher, Produkte und Dienstleistungen sichtbar werden. Kuratiert nach Werten, nicht nach Bestsellerlisten. Mit der Auszeichnung ieKurated markieren wir, was zu unserer Mission passt.
Dann gibt es noch eine andere Gruppe, die ich genauso vor Augen habe.
Ich kenne Personen, Vereine und kleine Betriebe, die eigene Erzeugnisse haben â handgemachte Produkte, eigene BĂŒcher, Merchandise fĂŒr ihre Community, lokale SpezialitĂ€ten. Sie wĂŒrden sie gerne anbieten. Aber ein eigener Shop? Das heisst: Domain, Hosting, Zahlungsanbieter, Datenschutz, Wartung. Ein Aufwand, der fĂŒr das Volumen, das sie erwarten, schlicht nicht aufgeht. Also lassen sie es.
Das ist schade. Und es muss nicht so sein.
FĂŒr diese Menschen ist ieShop gedacht als offene Plattform. Wer bei uns listet, muss keine eigene Infrastruktur aufbauen. Und wer möchte, kann gleichzeitig Dienste wie iePlay nutzen â zum Beispiel, um digitale Inhalte anzubieten, ohne dass dafĂŒr ein eigenes System aufgesetzt werden muss.
Es geht darum, den Einstieg so niedrig zu halten, dass das Anbieten wieder Freude macht und nicht zu einem Projekt fĂŒr sich wird.
Und dann ist da noch ein Gedanke, der mich schon lange beschÀftigt.
Jedes Mal, wenn jemand etwas kauft, fliesst Geld. Die Frage ist: Wohin? Bei grossen Plattformen fliesst der Grossteil an AktionÀre, an Algorithmen, an ein System, das nicht besonders an den Anbietern interessiert ist. Der Ersteller bekommt einen kleinen Rest.
Ich glaube, es ist möglich, das anders zu organisieren. Wenn Menschen, die Ă€hnliche Werte teilen, bewusst miteinander handeln â wenn jemand ein Buch kauft und weiss, dass das Geld direkt beim Autor landet, nicht zu einem Bruchteil â dann ist das mehr als ein Kauf. Es ist eine kleine Entscheidung gegen AbhĂ€ngigkeit.
ieShop soll dieser Ort sein. Nicht der grösste, nicht der bequemste fĂŒr alles. Aber der richtige fĂŒr manches.
Es ist klein. Es ist im Aufbau. Aber es ist gemeint.
Die Haltung
WofĂŒr ieShop steht
Lass mich versuchen, das ohne Schlagworte zu sagen.
Ich glaube, dass Menschen souverĂ€ner leben können, als sie heute leben.Â
SouverĂ€ner in ihrer Wirtschaft, ihrer Gesundheit, ihrer Bildung, ihrer LebensfĂŒhrung. Nicht weil das alte System böse ist â sondern weil es uns oft kleiner macht, als wir sein könnten.
Ich glaube, dass Technologie dabei helfen kann.Â
Native Blockchain ist ein Beispiel. Sie ermöglicht etwas, was vor zwanzig Jahren undenkbar war: dass Menschen sich gegenseitig vertrauen können, ohne eine zentrale AutoritÀt dazwischen zu brauchen.
Ich glaube, dass Wandel langsam geschieht.Â
Nicht durch Revolution, nicht durch Schreien, nicht durch Verachtung des Bestehenden. Sondern durch das geduldige Aufbauen von Alternativen, die so gut sind, dass Menschen sie freiwillig wÀhlen.
ieShop ist ein winziger Teil davon. Ein Buchladen, ein Marktplatz, ein Anfang.
Zur Klarstellung
Was ieMission nicht ist
Damit keine MissverstĂ€ndnisse entstehen, möchte ich ein paar Dinge ausdrĂŒcklich sagen.
â
Nicht politisch im Parteiensinne.
â
Keine Verschwörungstheorie.
â
Nicht anti-staatlich.
â
Nicht aggressiv.
Eine Einladung
Du bist willkommen
Wenn du diesen Text bis hier gelesen hast und etwas davon klingt in dir â dann bist du hier willkommen.
Vielleicht bist du jemand, der schon lange spĂŒrt, dass etwas nicht stimmt mit der Art, wie wir wirtschaften, gesund werden, lernen und leben. Vielleicht hast du Bitcoin schon entdeckt, oder vielleicht ist das alles neu fĂŒr dich. Vielleicht bist du skeptisch â das ist gut, Skepsis ist ein Zeichen von Wachheit.
Ich lade dich ein, durch den Shop zu stöbern. BĂŒcher zu lesen, die dich vielleicht woanders nicht erreicht hĂ€tten. Produkte zu entdecken, die in den grossen Plattformen untergehen wĂŒrden. Mit der ieKurated-Auszeichnung findest du Orientierung.
Und wenn du selbst etwas anbietest â ein Buch, ein Produkt, eine Dienstleistung â das zu unserer Mission passt: Sprich mit uns. ieShop soll perspektivisch eine Plattform werden, auf der auch andere Anbieter ihre Werke einstellen können. Wer in dieselbe Richtung arbeitet, ist eingeladen, Teil davon zu werden.
Zum Schluss
Ein Versuch, der gemeint ist
Vielleicht klingt das alles ambitioniert. Ist es vielleicht auch.
Aber jeder grössere Wandel hat irgendwann klein angefangen. Bei jemandem, der gesagt hat: Ich versuche es. Auch wenn ich nicht weiss, ob es funktioniert. Auch wenn andere lÀcheln. Auch wenn der Weg nicht klar ist.
ieShop ist mein Versuch. Native Blockchain ist eines der Werkzeuge, die ich verwende. ieKurated ist mein Filter. ieMission ist der Grund, warum ich das alles mache.
Wenn dir gefĂ€llt, was du hier liest â bleib eine Weile. Vielleicht entdecken wir gemeinsam Wege, die heute noch nicht ausgetreten sind.
Schoepi
Bereit fĂŒr Einkaufen mit Haltung?
Schau ins Sortiment â oder lerne zuerst die ieKurated-Auszeichnung kennen.